so werthvollen Umgang anfheben. Verzeihen Siemir, wenn ich mir einredete, ein Verkehr des Gei-stes mit dem Geiste könne ««halten, ob der bloßeKörper nun einen Pallast oder eine Hütte bewohne?'Hier änderte der Sprechende seinen Ton plötzlich zuzärtlicher Wärme nm und fuhr also fort: „Meintheurer Glendower, mein theurer Freund möcht ichsagen, wenn ich dürfte, ist hier nicht eher IhrStolz zu tadeln? Glaube» Sie mir, ich begreifedenselben meinerseits vollkommen und unterwerfemich ihm; aber er verletzt mich mehr als ichs zusagen vermag. Befanden Sie sich in den Ihnenwirklich zukvmmendcn Verhältnissen, Verhältnisse dieweit über meinen eigenen stehen, so kam' ich unbedenk-lich zu Ihnen und böte meine Freundschaft an, —so wie die Dinge stehen, kann ich Dies nicht; aberIhr Stolz thut mir weh, Glendower — wahrhaftigDas thnt er."
Damit wandte sich Crauford ab, scheinbar imSchmerz verletzten Gefühles.
Glendower war gerührt; sein eben so mildesals stolzes Herz schalt ihn über eine jedenfalls un-freundliche, vielleicht sogar undankbare Aeußerung.Er hielt dem Beleidigten die Hand hin. Mck derehrerbietigsten Wärme ergriff und drückte sie Dieser,und seitdem schien ihm ein Recht zu seinen Besuchencingeräumt z» sein, das, wenn es auch nicht ganzwillkommen war, mindestens picht mehr in Fragegezogen wurde.