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5 (1836)
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und redete sle mit jener Stimme an, die nie ver-fehlte sie in momentane Vergessenheit ihres Kum-mers zu zaubern.

Thenerste, Gütigste," sprach er,that ichnicht Unrecht diese Entbehrungen und Schmerzenanzuklagen, die nur die Folge hatten, daß wir ein-ander um so inniger liebten? Glaube mir, DuKleinod meines Busens, daß ich nur in der Bitter-keit einer bestandlosen, grillenhaften Laune übermein Schicksal gemurrt. Denn mitten unter Allemschan ich auf Dich, mein Engel, mein Trost, meinjunger Herzelistraum, den Gott in seiner Gnade inswirkliche Leben gerufen hat, ich schau' auf Dichund bin glücklich und dankbar! Za in meine» gerech-ter» Augenblicken klage ich selbst die Art dieser Be-schäftigung nickt an, so ärmlich auch der Lohn ist,den sie uns abwirft. Hab ich nicht Stunden gehei-mer, überfließender Wonne, Triumphe eines ansZiel gekommenen Fvrschens, Blitze unerwartetenLichtes, welche für die Nacht des S:-unenS entschädi-gen, und mejue Einsamkeit wie ein hohes Festgelagerleuchten? Diese Empfindungen des Entzückens, dienur die Wissenschaft gewähren kann, vergelten ihrenJüngern noch schlimmere Uebel und härtere Unbil-den, als mein Verhängnis; mir zngeführt, reichlich.Sieh den Himmel au, wie die Dünste mit den stil-len, erbleichenden Sternen kämpfen: eben so sinddie Nebel des Jrrthums von de» schwachen aber hei-ligen Lichtern älterer Weisheit durchbrochen, wenn