die Müden der Seele aufgeaebeii gegen diejenigen deshärteren Körpers; besser ich hätte „Schweiß vergos-sen im Angesicht der Sonne," als mir „das Herzdurch Qual und Sorgen zerfressen," — als Wahrheitgesucht'und Brod bevürft — als zu den Entbehrun-gen der Annnth noch ihre Demiithigunge» gefügt;guminig über die Anmaßung Derer, die sich herans-nehnien in der flachen Schale ihres magern Wissensdas Erzeugniß vergeudeter Gedanken und der hartenStnndc» zu wägen, gegen welche Gesundheit, Schlafund LebenSmnth ansgetauscht wurden; theilend das
geschätzt zu werden, da er jetzt nicht einmal ver-standen wird? In der allgemeineren Literatur,es müßten denn etwa moralische oder politischeBetrachtungen mit unterlaufen, stößt man, ver-gleichungsweise gesprochen, auf wenige Vorurtheileund noch weniger feindliche Interessen, die man zubekämpfen oder zu besänftigen hätte. I» derWissenschaft dagegen tritt der Neuerer wo er sei-nen Fuß hinsetzt auf eine lange genährte Mei-nung; er ist rundum von der Heiligkeit des Irr-thums umgebe». Begierig nach Unterhaltungverlangen wir nach Neuem iu der Dichtung; beider Fortdauer der vorhandenen Doktrinen interes-sirt schaudern wir vor Neuem in der Wahrheit.Glücklich Der, welcher blos unbeachtet ist, —welcher nicht noch dazu verfolgt wird oder Hun-gers stirbt! Glücklich Wer in gemächlicher Füllezu seinem Vergnügen über di« Spizfindigkeitender Gelehrten nachsinnt. Gr klage nicht, oi kru-s! ra <>gs,it, sondern freue sich mit uns, daß ertoter lilerss ooo esnrit.