Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
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ganze Erde zu ungestüm, falten ihre gebrochenenSchwingen im Innern der Seele zusammen; dumpfe,schwere Gedanken legen sich wie todte Mauern nmdie lachenden Blumen und Fluren, die uns einst sotief entzückten; Sünde, Gewohnheit, Betrachtungs-weise der Welt schließen wie dicke, dunkle Nebel denjauchzenden Himmel von unserem Blick aus; dieLänge unsrer Kette wird die Grenze unserer Wan-derungen; das Dach unseres Kerkers das Höhemaßunseres Aufflugs. Thoren Thoren, die wirdann sind, zu glauben, die Werke unsrer späternJahre würden noch den Duft der strebenden Frei-heit unserer Jugend tragen, oder wir könntenmitten unter all Dem, was unsre Herzen und Gei-ster jede Stunde, ja jede Minute an das ewigeIch" erinnert und fesselt, noch den durch unsrePhantasie erschaffenen Handlungen und Empfindun-gen eines Andern Leben, Reiz und Innigkeit geben!

Sehr verschiedener Natur von diesen schwermü-thigen Betrachtungen waren die Reflexionen unseresjungen Reisenden, als er mit schnellem Schritt aufseinem einsamen Weg dahin eilte. Frische Luft undFülle der Gesundheit gaben ihm jenen aufgeheitertenLebensmnth, der, wenn man erst ein gewisses Alterhinter sich hat, so selten mehr bemerkt wird. JedenAugenblick brach er in abgerissene Gedanken aus, dieebensowohl seine heitern Aussichten in die Zukunft,wie die Art seines Gemüths aufdeckten.