Einleitung.
Scene: Ein glanzend ausgerüstetes Ankleidezim-mer: — veilchenblaue Vorhänge. Stühle und Otto-manen von derselben Farbe. Zwei bis zum Bodenherabreichende Spiegel sind zu beiden Seiten einesTisches angebracht, der die raffinirtesten Bedürfnisseder Toilette trägt. Mehrere Flaschen mit wohlriechen-den Wassern, in cigenthümlicher Weise anfgereiht. stehenauf einem kleiuern Tischchen von Perlmutter; ihnengegenüber befindet sich, das Waschgeräth. reich in mat-tem Silber gearbeitet. Links sieht man eine chinesischverzierte Garderobe, deren etwas offen stehende Thü-ren eine Ueberfülle von Kleidern :c. bemerken lassen;die untern Fächer sind ausschließlich Schuhen von aus-nehmend kleinem Umfang cingeräumt. Der Garderobegegenüber läßt eine halb geöffnete Thür einen beeng-,ten Blick in ein Badezimmer zu. Im HintergrundFlügelthüren.
Der Verfasser erscheint unter dem dienstbeflissenenVortritt eines französischen Kammerdieners, der eineweiße seidene Jacke und eine schön gestickte Batistschürzenmhat.
Verfasser. So, Bedps; hoffentlich wirdcs nicht lang dauern, bis mir Ihr Herr das Ver-gnügen seiner Gesellschaft gewährt?
Bedos. (Französisch.) Nein, Monsieur, nein!mein Herr wird im Augenblick hier sein. Ersagt, Sie würden zwei sehr unterhaltende Bücher