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„Gewiß," erwiederte der Jüngling; „aber nachwenigen Jahren werden die Neuerungen im Acker-bau selbst in diesen Einöden kaum eine einzigeGinsterblüthe für die Bienen oder ein FleckchenGras für die Heuschrecke übrig lassen; so unange-nehm jedoch der Wechsel für uns Fnßwantererseyn mag, dürfen mir doch Das nicht beklagen,was, wie man allgemein sagt, ein so sicherer Be-weis für die Wohlfahrt des Landes ist.
„Mau sagt! Wer sagt es?" rief der Fremdemit großer Lebhaftigkeit. „Der winzige, lebloseHandwerker, oder der herabgedrückte, krüppelhafteSklav des Rechentisches und der Geldkasse, oderder bleiche Philosoph, der uns Freiheit, Glück, ja,die Gefühle selbst, nach Elle, Zoll und Bruch zu-messen will! Nein, nein, mögen diese Menschenthun, was Bücher und die Vorschriften ihrer eige-nen Weisheit sie lehren; mögen sie die Ländereiendie sie bereits durch Dämme und Gräben verein-zelt haben, zu noch höherem Ertrag anbauen, abersie sollen, wenn auch nur in spärlichen Zwischen-räumen, einige grüne Flecke unentweihten Bodensfür des armen Mannes Vieh und des freien MannesFuß übrig lassen."
„Ihr seyd eiu Enthusiast auf diesen Punkt,"entgegnete der jüngere Reisende, nicht wenig er-staunt über Ton und Worte in der eben gehörtenRede. „War' ich nicht gerade daran mit der festenUeberzeugung in die Welt zu treten, daß Enthu-