Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
46
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stasmus in irgend einer Beziehung ein großes Hinder-nis; gegen das Gelingen unsererAbstchten ist, so könnt'ich so warm, wenn auch nicht so beredt, wie Ihrseyn."

Ach Herr," erwiederte der Fremde, zn einemnatürlichern und sorglosen; Ton herabstnkend,ichhabe wohl ein besseres Recht, als Ihr wahrschein-licher Weise in Anspruch nehmen könnt, um gegendie Umzingelung zn klagen, ja wohl loszuziehen,die Tag um Tag und Stunde um Stunde mehr inDas ciugreift, was ich als mein Gebiet zu betrach-ten gewohnt war. Ihr sangt eben eh ich zn Euchstieß ein altes Lied; ich ehre Euch um dieses Ge-schmacks willen, und, nichts für ungut, Herr, we-gen dieser Art Kameradschaft in unfern Em-pfindungen nahm ich mir die Freiheit Euch anzu-reden. Ich bin kein sonderlich großer Gelehrterin andern Dingen, aber ich verdanke meine gegen-wärtigen Lebensverhältnisse lediglich meiner Liebe zudiesen alten Liedern und wunderlichen Madrigalen.Ich glaube Niemand kann Wilm ShakespearesEinladung besser auf sich anwenden:

Unter des Laubdachs HutWer gerne mit mir ruht.

Und stimmt der Kehle KlangZu lustger Vögel Sang:

Komm geschwinde! geschwinde! geschwinde!

Hier nagt und stichtKein Feind ihn nicht.

Als Wetter, Regen und Winde."