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Hingebung für das schöne Geschlecht, moralischemMuts, und selbst mit körperlichen Reizen ansstatten.
Verfasser. (Mit großer Selbstzufriedenheit.)Allerdings; Das rechne ich mir aber eher alswerthvoll an.
Herr Pelham. - Wirklich? Dann könnteIhnen Vincent ein Motto abgeben:
— Vslui zioenss tvrtis in ipsa mear.Freilich enthebt uns eine gute Meinung von unsselbst, wie das System des Bischofs Berkley, derganzen übrigen Welt. — Mindestens werden Sieaber zugestehen, daß wenn man Ihrem Bösewichtverzeihen kann, Ihr tugendhafter Mensch gänzlichunentschuldbar ist?
Verfasser. Nein; ich kann mich nicht selbstverdamme»; Sie sind Ankläger, ich Vertheidiger;möge der Leser Richter seyn. Für meinen Theilglaub ich, daß wenn wir in der einen Beziehungso gut als in der andern die Natur kopiren, wirdie Tugend nicht weniger anziehend darstcllen kön-nen, als Thatenglanz oder Liebe; denn ich bin mitPlaton der Ansicht, „daß die Tugend von so gött-licher Schönheit ist, daß wenn sie unfern Augenkörperlich vvrgeführt werden könnte, sie sogleichund für immer unsere Seelen zu ihrer AnbetungHinreißen würde." Wie kan» ich mithin bei soviel Liebenswürdigkeit im Urbild es für eine Un-möglichkeit halten, dem Nachbild einiges Interesseznkommen zu lassen? — Ein anderes Wort über