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sich von d«m krämcrischen Streben nach Belohnunggänzlich frei macht, gehen seine Handlungen überdie Definition der Tugend hinaus und werden, nachPaleys Ansicht, lasterhaft! ") Arme Universität, dirden Materialismus zum Kodex ihrer Metaphysik, dieSelbstsucht zum Kodex ihrer Moral annimt.
Philosophie sollte die Antwort für die geistigenBedürfnisse jeder Zeit sein. Zn der einen Periodebrauchen die Menschen Duldnngsgeist und Freiheit;ihre Gedanken haben einen Erläntcrer und Bekräf-tiget nöthig. Dies war das Bednrfniß, dem Lockeentsprach — dies der Dienst den er der Menschheitleistete! Gegenwärtig brauchen wir nur wenig neueTheorien über diese bereits fest gestellten Punkte.Unser intellektuelles Bedürfniß Heist jezt Erweiterungund Vergeistigung der errungenen Gedankenfreiheit;die Philosophie einer bestirnten Periode schreitet durchEinverleibung des Guten aber Verbesserung desFalschen, was die frühe Periode gibt, vorwärts.Zur Abhülfe jenes neuen Bedürfnisses ist bis jeztkein großer Philosoph unter uns ausgetreten.
*) Drgl. Maekintosh'S Abhandlung im Kuppelemeutzu der Lritsnnica.
") WaS ich besonders hervorznheben wünschte, issDies: die Philosophie sollte den vorwaltendenJrrthümrrn in der öffentlichen Meinung ihrerZeit, worin diese nun bestehen mögen, entgegen-arbeiten. Bestände der Jrrthum in einem fa-natischen, verschraubte» Uebermaß ritterlicher