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3 (1836)
Entstehung
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Gleichwol gibt es Viele, die das Bedürfniß,das sie nicht befriedigen rönnen, wenigstens fühlen;sind die nnvermSgendern Geister und Potenzenunserer Zeit unfähig jene Philosophie selbst hervor-zurufen, so könne» sie ihr Erscheinen wenigstensbeschleunigen, und zwar indem sie streben den Maß-stab der öffentlichen Meinung zu dematerialistrenund zu erhöhen, die physischen und irdischen Ein-flüsse zu reinigen, von den Schwingen der Medi-tation den Staub, der ihre Flügel beschmuzt undihren Flug hemt, abzuschütteln, den Geist, derin den praktischer« Kreisen der Politik und Gesez-gebung die Handlungen besinnt, zu erheben, dasRohe zu verfeinern, das Gemeine zu adeln: dies,

Denkart, so würde die Philosophie sehr gut thun,wenn sie auf den gegenwirkeuden Prineipien derNüchternheit und des gesunden Verstandes be-stände : liegt aber der Irrthurn in einer vorherr-schenden Neigung zum Gemeinen und Irdischen,so wird die Philosophie sehr wohlthäitg werde»,wenn sie in Aufstellung der großherziger», unei-gennüzzigern Handlungstrieb« selbst bis zum Sr-trem geht. Dies ein Grund, weshalb keine in-dividuelle philosophische Schule dauernd sei« kann.

^ Jede Epoche erfodert ein neues Spiegelbild ihresKarakters und einen neuen Korrektor ihrer An-sichten. Eine materielle, kalte Philosophie kan»zu einer bestimten Zeit vortreflich sein, währendselbst dir Uebertreibungeu einer idealistrendeuDoktrin zu einer ««der» Zeit höchst ersprießlichwerden können.