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aber weil die Gesellschaft ihre Maschinerie vergrößerthat, ist es mehr als je erfoderlich, die Moral alsdie Wissenschaft beizubehalten, welche die unzähligenRäder des Triebwerks leitet. Daher die Nothwcn-digkeit, die Kentniß des Sittengesezzes nicht blosden Geistlichen zu entnehmen, und neben dem Stu-dium derjenigen Wahrheiten, welche die Religioneiner fernen Zeit und eines fernen Lands auf unsüberträgt, solche Wahrheiten nicht unbeachtet zulassen, welche die Religion unberührt lassen muste;(denn unsre Religion könte nicht von jedem Volkangenommen werden, wenn sie die nur für eineinziges Volk uothwendigen Einzelheiten in ihreVorschriften mit anfnähme.) Wir finden daher auchin der Geschichte, daß die ausfallnidstcn Misbräucheund Verdrehungen des Sittengesezzes da Vorkommen,wo dasselbe blos durch Religionsl-Hrer erläutertwurde. Ohne auf die entfenueren Weliperiodcn —auf die Zeit des egyptischen, indischen, celtiberischen,gothischen Priesterthnms zurükzngeheu, nehme mannur das frühere Pabstthum und das Mittelalter:die Philosophie, za den auf entmannten Aristotelis-mus geimpften Kindereien herabgcdrükt, welche sichdie Frage stellten, „ob die Sterne Thiere, und obsie in diesem Fall mit Ap.etit gesegnet seien undsich des Genusses der Tafel erfreuten," — überließdie Moral den Priestern als ausschliesliches Zukom-men und Erbthcil. Daher entwürdigten diese, dasie blos Menschen waren, das Sittengesez zu mensch-