Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
113
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Freuden am Sonntag, daß ein französischer Schrift-steller, in Verlegenheit eine solche aufzufinden, denenglischen Sonntag mit sehr glüklicher Naivetät I«jonr HU'OII äisUrigue s>sr no s,oo>kirig, denante. Austerdem Pndding vermochte ec keine genußbringendeAuszeichnung des heiligen Tags gegen die Wochen-tage zu entdelken.

Wenn jedoch, meines Bedünkens, unschuldigeund gesellige Vergnügungen der erste Schritt zurHeilung der Folgen sind, die durch einen muffigenTag für den Armen entstehen, räume ich mit allerBereitwilligkeit einen noch höher» Ausgangspunktfür die moralische Reform ein, welche in der Feierdieses Tages bewirkt werden kan». Ernste Betrach-tung und unterrichtende Lektüre veredeln das Gr-müth allerdings noch mehr, als die sanfte Heiterkeiteiner Ergözzung. Der Mensch hat hohe Zwekkeund eine unsterbliche Bestimmung vor sich; es istgut, daß er zuweilen üder dieselben nachdenke,mitseinem eigenen Herzen verkehre und still sei." DurchGesezzc können wir Dies nicht erzwingen; aber ein-leiten können wir's durch Erziehung. Im Verhält-niß worin dir Armen gebildet werden, bekommen siereinere und höhere Hülfsqnellen, als das blose Ver-gnügen, um sich vor Trunkenheit und Laster zuschüzzen; und selbst wenn sie sich Genüssen hingeben,werden sie deren gelegenheitlichen Verlokkungcn nichtso leicht unterliegen. Man gebe dem Massigen dieBulwer's Romane. 8