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3 (1836)
Entstehung
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auf. Meines Erachtens sind es die zahlreichen Ver-gnügungen, die der Landmann oder Handwerker inFrankreich mit seiner Familie theilen kann, denenman die Thatsache zuschreiben muß, daß er das Ver-gnügen nicht allein sucht und daß die unschuldigenReize der Gning nette über die brutalisirendenExcesse des Caba r ets "den Sieg davon tragen.

Als ich einst an einem schönen Sonntag Abenddurch die Normandie ritt, hörte ich wie ein franzö-sischer Bauer die Einladung seines Kameraden indie Schenke ablehnte.Hm nein, danke Dir,"sprach er;ich muß in die Gning nette wegenmeiner Frau und meiner jungen Leute, der gutenSeelen."

Am folgenden Sonntag war ich in Sussex, undwährend mein Pferd langsam an einer Hütte vor-überging, hörte ich wie ein stämmiger Bauer, dereben aus derselben trat, zu einem dikken Jungen,der sich an einem Thor schaukelte, hin brumte:Du siehst nach der Sau, Jürgen, 's ist 'ne rechte;ich geh' in blauen Löwen, um meine Alte und dieRangen los zu werden, der Teufel hol' sie!"

Bei einer Vergleichung mit den Nationen desFestlandes sehen wir, daß wir eben durch unsereVerdüsterung des Sonntags denselben gefährlichmachen. Der Müssiggang muß Vergnügen haben,oder er stürzt kopfüber ins Verderben; der Mangelan Knrzwcjl erzeugt die Nothwendigkeit der Aus-schweifungen. Wir haben aber so wenige harmlose