Gelegenheit zur Ordnung und durch die Hülfsmitteldes Unterrichts die Gelegenheit den Müsflgzangselbst zu vermeiden.
Kurz, es wird bei den niedern Ständen, sobalddie Erziehung vorschreitet, wie beiden höhern gehen,bei welchen gebildetere Personen flch im Allgemeinenfrivolen Vergnügungen schon deshalb nicht hingeben,weil sie ihnen mindere Unterhaltung gewäh-ren, als die geistige Beschäftigung.
„Warum macht Ihr Euch nie ein Vergnügen?"fragte der Seiltänzer den Philosophen. — „Dasist eben die Frage," antwortete der Philosoph er-staunt, „die ich an Euch machen wollte."
Aber, mein Herr, es findet sich ein merkwür-diges Resultat, wozu beinah sämtliche Zeugenproto-koll« über die Sonntagsreform führen, und ohnedessen Berührung ich, da bis jezt noch Niemanddarauf aufmerksam gemacht hat, dieses Kapitel nichtschliefen kann. Ich gehe über die wunderlichen Fra-gen weg, welche vorzulegen die legislative Weisheitfür räthlich erachtete, und von denen zwei Beispieleeine hinlängliche Probe liefern werden. Ein tief-denkender Forscher fragt was für «ine Art von Leu-ten die Bierschenken zu besuchen pflege, und erhältdarauf die unerwartete Antwort: „die niedernStände." Dies scheint ihn zn verwundern, dennunmittelbar nachher fragt er: „ob die bessern Ständenicht eben so gut hinkämeu?"