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3 (1836)
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weiß, daß er nur im ersten Augenblik des Empfangsgeneigt ist, das Geld unbesonnen wegzuwerfen:bekäme er's am Freitag, so würde der Reiz derNeuheit am Sonntag Morgen bereits ein wenig ver-schwunden sein. Eine solche Abänderung wäre, ichbin es überzeugt, mit den wohlthärigsien Folgenverknüpft, und wo sie bereits versucht wnrde, hatsie fast allenthalben sehr gute Früchte getragen.

In der That sollten die Staatsgesezze mehr fürden Sonnabend als den Sonntag sorgen, denn allePolizeibeamte kommen darin überein (was eine be-merkenswerthe Thatsache ist) daß Sonnabend NacbtSmehr und Sonntag Nachts weniger Exceffe vorfallen,als in irgend einer andern Nacht der Woche!

Die zweite Ursache, welche die Unmäßigkcitam Sonntag begünstigt, ist, daß die Brantwein-schenken am Sonnabend bis zu einer späten Stunde,und Sonntag Vormittags bis 11 Uhr offen stehen,wo dann nicht »nr die Versuchung zu Ausschweifun-gen, sondern die verworfenen Menschen, die der-gleichen Orte füllen, den Brantweinladen zum unse-ligsten nnd sichersten Fluch machen, der den Armenbefallen kann. Der Mann geht zum Trunk, dieFrau will ihn davon wegholen, nnd die Folge ist,daß sie ebenfalls ein Glas trinkt, um ihm Gesellschaftzu leisten, oder sich über seinen Fehler zu trösten.So verbreitet sich das Uebel zu beiden Geschlechternund fällt bei Zeiten auch auf die Kinder. Derglei-chen Schenken sollten, besonders in der Hauptstadt,