Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
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Mannes. Er sieht in Ansehn, hat aber keinenEinfluß, eben wegen jenes Fernestehens, welchesihm sein Ansehn verschaft. Er ist ein guter Mann,ater er ist ein zu vornehmer Mann. Man kannvon seines Bleichen sagen, was Bacon von denPhilosophen sagt:Sie gleichen den Sternen, diewenig Licht geben, weil sie so hoch oben sind."Nehme man dagegen den armen Psarrverweser:nicht die Diffikulräten der vornehmen Stellung um-geben Diesen, sondern die der eigenen Person: erist arm, aber er gehört dem gebildeten Stand an;er ist stolz, er kent seine Geburt und seinen gesell-schaftlichen Rang, er kann sich nicht unter seinenStandpunkt herab begeben. Er muß geradeseine Armnth in Ansehn erhalten. Er kanndem Bauer predigen, kann ihn bemitleiden, ja erdarbt sich vielleicht etwas ab, um ihm aufjuhelfen,aber kaum geht es an, daß er ihn oft besuche. Sobegleitet ein gewisser Stolz die ausgestellten Predi-ger der Demuth, und Feudalnnterscheidnngen bestehen

*) Der Bischof von London bemerkt in seiner Aus-sage vor Sir Agnew't Kornitv mit Recht:Bl osePredigten von der Kanzel herab prä-gen den nieder» Ständen selten einereligiöse Pflicht mit Wirksamkeit ei«,falls der Geistliche an seinen Unter-richt nicht Privatgespräche über dengleichen Gegenstand anreiht." Wieseltensind solche Gespräche!