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dings finden sich diese Tugenden bei dielen unsererGeistlichen, aber nicht unter derjenigen Klaffe, vonwelcher ich hier rede. Es ist eine weite Kluft zwi-schen Hirten und Herde. Die Laufbahn des Predi-gers mag regelmäßig sein, ater in die Wohnungender Armen wirft sie wenig Licht oder Wärme.
Man kann leicht sehen, daß diese England soeigcnthümliche Trennung zwischen dem Geistlichenund der gcringern Klaffe seiner Gemeinde Resultatdesselben Einflusses ist, der sich durch die ganze Ma-schinerie des gesellschaftlichen Systems bemerkbarmacht. Die aristokratische Doktrin, die von demGeistlichen fo gebieterisch fodert, daß er ein Mannvon Stand sei, und den Pfarrer zum Mitglied eineraristokratischen Profession erhebt, unterwirft ihnauch allen Ansichten der Aristokratie, macht ihn ge-müthlos auf der Kanzel, aber anständig in seinemBenehmen, und gibt es ihm als angelegenere Sorgeein, gegen die Vornrtheile der Salons nicht anzu-stoßen, als die Sympathie der Hütte zu gewinnen.Man theile ihm auch die besten Absichten zu, so er-laubt ihm seine Stellung doch kaum sie auszuführen.Ist er reich oder gut dotirt, so muß er seine Würdeaufrecht erhalten — so ist die Gemeinde zu groß, umüberall selbst Nachsehen zu können rc. Er theiltSuppe und Feurung aus und trägt zum öffentlichenAlmosen bei, aber er macht sich nicht zum alten,vertraut klingenden Namen am Herd jedes armen