Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
93
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tirt, spielt Whist und liest den John Bull nachdem bestirnten Kreislauf seiner wöchentlichen Beschäf-tigung. Ader wo die unablässige Selbstaufopfe-rung? wo jene erhabene Wohlthätigkeit? wodie innige Vertraulichkeit mit den Armen? dieunermüdlichen Bemühungen zu ihrer Unterstüzzung,Unterweisung und Besserung? wo die familiäreSympathie mit ihren Bedürfnissen? wo die liebe-volle Aufsicht über ihr Betragen, die Goldsmithblos malen, Oberlin *) aber ausübeu kvntc? Akler-

botirte» Klöster zu gehen, als Welt-geistliche auf Familien Pfründen ange-wiesen wurden, da widerfuhr aller-dings dem Karaktcr der Kirche und denreligiösen Empfindungen der Nationein ernstlicher Nachtbeil: der Mangelan Fähigkeit oder Neigung zu demwichtigen Posten, auf welchen sichsolche Pfründner jezt gestoßen sahen,ward nunmehr etwas Furchtbares fürsie selbst und »in klägliches Leidwesenfür die ihrer Obhut anvertraute Ge-meinde.^

Das Uebcl dauert noch fort. Glauben Siemir, Herr Southey, daß der Wetteifer, wozuWeslei *) die Kirche aufregte, nur eine augen-blikliche Besänftigung des UebelS hervorbrachte.

*) Weslei war einer der Stifter des s. g. Me-thodismus. Der Uebers.

*) Jeder edle protestantische Geistliche aus dem Elsaß,dessen Lebe» Schubert beschrieben hat.

Der Uebers.

^ -dt V