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3 (1836)
Entstehung
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La'stVr"^ / Unterhaltnngsmaterien.

Werth Macht, Rang, Vermöge».

Weisheit die Kunst diese drei zu er-langen." *)

Diese Deutungen verbreiten sie durch den Ein-fluß des sogenanten feinen Lebenstons, und die Mora-lität schwindet durch den Unglauben an das Daseinder Moralität. Mignet hckt die tiefe Bemerkung ge-macht,daß in Revolutionen ein Mann schnell Daswerde, wofür man ihn hält." In gewöhnlichenZeiten kann ein ganzes Volk werden wofür man esbeständig ansgibt. Die Römer behielten eine gewisserauhe, gigantische Tugend, so lange man ihnensagte, dieselbe sei den Römern natürlich. Die pa-tricischen Roue's, die der Zeit CSsars vorangingen,brachten den Ton auf, an die Verderbtheit der Men-schen zu glauben, bis Das, was man etwas Allge-meines nante, endlich keine Schande mehr war.

Machen wir einmal das Erhabene und Edlelächerlich, so crstrekt sich die Wirkung hievon auchauf nufere Gesezgebnng und Religion. Im Parla-ment entlehnt man den Ton von den Auswürflingeneines Klubs. Wenige wagen es, sich an die edlernGesinnungen zu wenden oder reine Gefühle in An-spruch zu nehmen; und das Lieblingsverfahren derRedekunst besteht in persönlichen Angriffen oder An-deutungen gegen die Reinheit der Parteien.

Covrut-Garbe» Journal Nr. 5.