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wie ich hernach ansühreu werde, zu blind verehrthaben; ei» gewisses Streben, allenthalben logisch zuverfahren; die Unbestiinbare zu bestimmen, das Un-erweislichc zu beweisen, was mit der glühenden, Hei-se» Andacht in Widerspruch steht, welche die Religion,die eine stete Aufopferung des eigenen Interesses undder irdischen Leidenschaften svdert, nach den Ansich-ten einer höher» Weisheit norhwendig verlangenmuß. Ein leichtsinniges, Alles herabziehcnde Wiz-zeln brachte der französischen Nation zuerst denWunsch bei, den Glauben durch den Verstand zubegrenzen, bis endlich ihr Glaube, seines eigentlichenWesens beraubt, fast gänzlich um das Dasein ge-kommen ist. In England leitet jener nüchterneHang zu Dem, was wir gesunden Verstand nennen,jene die Nation bezeichnende kaufmännische Abnei-gung gegen Poesie und Fantasie, sobald sichs nichtum eigentliche Dichtungen handelt, so ziemlich zudemselben Resultat. Das eine Volk möchte die Re-ligion zum Gegenstand des Wizzes, das andere, dasmehr Scheu aber nicht mehr Weisheit besizt, möchtesie zu einer Geschäftssache machen. Wenn wir unsjedoch einmal zu einer Religion bekennen, wenn wiruns von ihren edlcrn und erhabener» Zwekken, vonihrer Macht die Tugenden zu erhöhen, die Verbre-chen zu hemmen, überzeugt halten, so müssen wiruns hüten, ihr den Beistand des Gemüths zuentreiffen, das Reich des Herzens zu entfremden.
Bulwer's Romane. I.VIII. 6