In der Schul« zum Königlichen Kollegium be-gint die Arbeit jeden Tag mit Gebet und Vorträgenaus der Bibel; im Uebrigen ist das gewöhnlicheErziehnngsystem der großen öffentlichen Schulenangenommen.
In der Schule zur londner Universität walteteine große, wenn auch vielleicht weise, Aengstlichkertüber Versuche mit neuen Erziehungsystemen vor;doch lernt man daselbst weniger auswendig als aufandern Schulen, und das verständige, allgemeineErgedniß sämtlicher neuen Systeme, nämlich dieMethode viel und genau aus zu fragen, wird mitSorgfalt beobachtet.
In beiden Schulen (ein karakteristischcr Zug inihrem System) enthält man sich streng jeder Kör-perstrafe.
Im Bereich beider Universitäten schlagen dieseniederu Schulen besser an, als die eigentliche hoheSchule, und haben in der numerischen Zunahme derEintretenden die leztere bei Weitem überflügelt, weildie Mehrheit der Zöglinge sich dem Handel widmetund ihre Unterweisung daher mit dem sechzehntenJahr, d. h. mit dem Alter zu Ende geht, wo derUniversitätunterricht erst anfängt. Dauert Dies sofort, und die zunehmenden Schulen verdrängen diezerfallenden Universitäten, so wird in Bezug aufbeide Hochschulen der größere Versuch fchlgeschlagenhaben, und diese zwei leztern nur ein paar wohlfeile,nach altem System eingerichtete Unterschnlen weiter