Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
35
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iedanre und was auch Sie, mein Herr, an welchemich diese Blätter richte, bedauern müssen, iss, daßin diesen Schulen, worin unsre erblichen Gesezgeberunterwiesen werden, worin Die, welche ihrer Geburt

brauchte für die genante» Fächer lediglich keinenandern Beistand, als den welchen ihm die Kna-ben selbst leisteten. Von diesem wichtigen Ver-such, eine Methode, welche bisher nur auf nie-dere Unterrichtszweige angewandt wurde, auch aufhöhere auszudehnen, spricht Hr. Pillans in einemgeistvollen Schreiben, womit er gütig genug warmich zu beehren, also:Wenn ich die Wirkungdes lancasierschen Systems mit meinen eigenenErfahrungen in dieser Klasse zusammenhalte, so-wol als ich selbst noch ein Schüler derselben untervr. Adam war, als während der zwei Jahre,nachdem ich seine Stelle eingenommen hatte, sonehme ich keinen Anstand zu erklären, daß jenesSystem die Mittel und Hülssquellen des Lehrers,sowol was die Fortschritte der Schüler im Lernen,als was die Bildung ihres Herzens, ihrer Sit-ten und ihres moralischen Benehmens betrist,unendlich vermehre." Bald nachdem Hr. Pil-lans Professor der Philologie geworden, führteer das System erst in seine niedere, dann in di«obere Klasse ein. Ueber dessen Erfolg äussert ersich also;Ich glaube dies ist das einzig« Bei-spiel. wo der wechselseitige Unterricht innerhalbder Mauern eines Gymnasiums angewandt wurde.I» der beschränkten Anwendung die ich davonmache, ist er über all meine Erwartungen gut«usgeschlagen. Vielleicht daß ich mich später ver-anlaßt sehe, hierüber mehr zu sagen."

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