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nach den mächtigen Webstnhl des Gefezzeü zu bilde»und umznbilden, die moralische Macht des Herkom-mens zu lenken haben, die unverwischbaren Jugend-eindriikke erhalten, — daß in diesen Schielen, sagich, Religion nicht gelehrt wird, Philosophie nichtgelehrt wird, das Licht der reinern, weniger mate-riellen Wissenschaften dem Blik nie entgegrnleuchtct,Der Geist der also erzogenen Männer soll unsereWelt regieren, und dieser Geist ist unangebant!
In verschiedenen Thcilen des Festlandes gibt ettrefliche Lehrcrschulen, nach dem Grnndsaz daß Diewelche lehret, selbst belehrt werden müssen. Nachviel wichtiger ist es in einer aristokratischen Ver-fassung, daß Die, welche uns regieren sollen, min-destens gebildet seien. Bist Del, der diese Zeile»liest, ein Vater? — So komm und merke Dirfolgenden Saz. Jahrtausende sind vorübergerollt seiter geschrieben wurde, aber sie haben das Einleuch-tende der Maxime nicht verdunkeln können. „Vnstand ist b-sser denn Anbildung, und ein auf Ver- -stand beruhendes Leb-n ist einem auf Unbildungberuhenden vorznziehen." So sprach jener altePhilosoph, dessen Geist dem Geist des Christenthumtam nächsten kam. Was also ist eine Vorbereitungaufs Leben, die Gelehrsamkeit lehrt und den Ver-stand verabsäumt, die das Gedächtnis bebiirdet, dieSeele vergist? Schön fährt Plato also fort: „einauf Verstand beruhendes Leben ist allein frei von dengewöhnlichen Jrrthiimern unsres Geschlechtes; es ist