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Zähren sind; schlagt ein Blatt eine« Schriftsteller«auf, den sie nicht gelesen, nicht papagaienmäßigauswendig gelernt haben; ösnct etwa ein Blatt inden Gesprächen Lucians oder in der Thebais desStatins. Fodert den junge» Menschen, den Ihr ausder Herde aufgegriffe» habt, ans, euch den Sinnvorznkonstruiren, wie Ihr Eure Tochter auffodernwürdet, eine Seite aus irgend einem französischenSchriftsieller, den sie nie zuvor gesehen, etwa auseinem Gedicht von Regnier oder eine Exposition imLpril, sies Uoii, zu konstruirrn. Wird er nicht still,wird er nicht roth? zaudert er nicht, wandert seinAnge nicht nach den gewohnten Erläuternngsnotenumher? stammelt er nicht etwas von Wörterbuchund Grammatik, und wirft endlich das Buch wegund sagt Euch, er habe Das nie gelernt? Wasaber Virgil oder Hcrvdot belangt, da ist er EuerMann! So hat denn Euer Sohn nach Ablauf vonacht Jahren, (die vier vorhergehenden ungezählt)weder Griechisch noch Latein, und nichts Anderesgelernt, das hicfür entschädigen könte! Hier findenwir uns denn am Ergebniß unserer beiden Nachfor-schungen. Ist es erstens nothwendig noch was An-deres als Latein und Griechisch zu lernen? — Ja.—Fall« Dies aber zweitens auch nicht einmal nöthigsein sollte, werden Latein und Griechisch auf eineröffentlichen Schule gut gelehrt? — Nein! Mitdieser Argumentation schließe ich vorliegende Abthei-lnng meiner Untersuchung.
Dulwer's Romane. UVUI. 3