Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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den tobten Sprachen sind es die Dichter und disMischern Geschichtschreiber, die der Zögling noch

Vorsteher vertraut uud worein er sich seltenmischt. Mer wie vag. wie wirr, wie abirrendist dasselbe! Wie viel Grausamkeit, Tyrannei,Doppelzüngigkeit vertragen sich damit! Es istkeine Schande den Schwachen zu insnltiren, de«Starken zn belügen, den jungen Ankömling zuquälen, den Lehrer zu hintergehen. Diese Grund-säzze wachsen mit dem Knabe« auf und gehen»«merklich m den gereisten Mann über. Manblikke in der Welt umher: was ist der gewöhn-lichste Karakter? ein Verein von Arroganzund Servilität. Gerade diese frühe Einweihungin die Verdorbenheit der Menschen ist es jedoch,die manche Eltern bewegt, ihren Sohn auf eineöffentliche Schule zu schikken. Wie oft hört manden sürsorgenden Vater sagen!Tom geht nachEton um dis Welt kennen zu lernen." Nur SinWort hierüber: Euer Sohn erfüllt Euern gweknicht; allerdings lernt er die Verdorbenheit derWelt kennen, aber nicht was dazu gehört, sichvor ihr zu hüten. Wer ist so ausgelassen undleichtsinnig, als gerade der junge Mensch, dereben aus einer Schule ausgeflogen ist? Werwird so leicht betrogen? Wer ist eine so sichreBeut« für den handelnden Bauuer und den gau-nerischen Händler? Wer last sich solche Rech-nungen von Schneidern und Pferdehändlern an-sezzen? Wer ist so notorisch der Gimpel nndTapp-ins-Muß ? Ist das di« gerühmte Welt-kentniß? Euer Knabe mag verdorben werde«,aber Ihr werdet finden, daß ihn Das nicht weisemacht.