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norhwtndig zur Erwerbung der leztern, so istsie mindesten« eine wünschcnswerthe Periode um sichauch die erster» zu eigen zu machen. In der Thatscheint jedoch da« Iugendalter zum Wenigsten ebenft wesentlich zur Erlernung der lebenden Sprachen,al« zur Aneignung der tobten, da es nothwendigist jene, nicht aber diese, zu sprechen, die leichtenund geschmeidigen Organe der Kindheit aber wirklichfast unentbehrlich sind, um sich de« Tons und Accent«in einer gesprochenen Sprache zu bemeistern,während der reifere Verstand der später» Jahre sogut al« der de« Kinde« zur Erfassung der Wurzelund Wortfügung einer blo« geschriebenenMundart taugt.
Wie überhaupt Gelehrsamkeit nicht da« einzigeGeschäft des Lebens bildet, so sollte die Erziehungauch nicht blo« gelehrt sein. Was aber köut Ihr,al« Vater eine« Knaben den Ihr auf eine öffentlicheSchule senden wollet, was, frag' ich, könt' Ihrvon einem System halten, da« die ganze Jugendzeitden alten Klassikern opfert, und nicht nur die Kenr-niß aller Kontinentalsprachen — die Sprachen Mou-tetquien's und Schiller« — von der Beachtung aus-schliest, sondern selbst die Bekantschaft mit denvaterländischen Schriftstellern, selbst die Elemente derMuttersprache, in welcher alle Geschäfte de« Leben«geführt werden müssen, vernachlässigt? Nicht Latein,nicht Griechisch, sondern Englisch muß Euer Sohnschreiben, wenn Ihr wünscht daß er groß sei al«