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über ihn, vergleichungweise gesprochen, schlaff undnachsichtig. Pünktlicher Besuch der Vorlesungen undAndachtsübungen ist nicht so überaus wichtig beieinem „jungen Mann von solchen Hofnungen."Was erster« betrist, so haben erbliche Gesezgeberkeine Unterweisung nöthig; was leztere, so kent dieReligiosität eines Kollegiums keine Verdamniß füreinen Lord. — Ja in Cambridge werben die Etan-des-Abgrenznngen so weit getrieben, daß der ältesteSohn eines Barouets eine Auszeichnung in seinerKleidung hat, um sich von dem jütigern Sohn zuunterscheiden, und er im Kollegium ei» größererMann ist, als vielleicht später sei» ganzes Lebenlang. Und diese abergläubische Beachtung der gesell-schaftlichen Abstufungen hält sich nicht blos an denRang des Titels: eben im Kollegium ist es auch,wo der älteste Sohn mit Einem Saz zu jener Be-deutung, jener Höbe über seinen Brüdern, gelangt,die er sofort das ganze Leben hindurch beibehält.Es geschieht gewöhnlich, daß der älteste Sohn einesMannes von jährlichen fünftausend Pfunden alsMit-Kollegiat, (t'ellovr cowwouer in Cam-bridge, geutlemau comwooer in Oxford), sein«Brüder als Pension ä r e eintrcteu. Eine bestirnteAuszeichnung in Tracht, Essen, Eleganz der Um-gebung, in einigen Kollegien auch in der Dirciplin,zeigt bei Zeiten welchen Werth man dem Geld undnur dem Gelb beilegt, und der jüngere Sohn lerntbis zur Evidenz, daß er um so und so viel tausend