Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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speist er, so stzt er an einem Hetzern Tisch mit denVorstehern seines Kollegiums; in der Kapelle wendeter sich an seinen Schöpfer oder lieSt den Kalenderder Wettrennen in einem bevorrechteten Kirchen-stuhl. *) In den meisten Kollegien ist die Dirciplin

*) Die Kollegien sind große Gebäude, in welche«Studenten Wohnung. Kost und Unterricht er-halten. Die Vorsteher dieser Kollegien nud die-jenigen Mitglieder derselben, welche einen akade-mischer, Grad haben, bilden den Senat. DieStudenten besuchen die Universität entweder aufeigene Koste», in welchem Fall sie mehr Privile-gien haben, und. falls sie Söhne von Pairs sind,uoblemeo, falls sie Söhne des nieder» Adels undreicher Bürgerlicher sind, lellovr commoner«,lMitkollegiate», ober, wie man sich in Orfordnoch höflicher ansdrükt, Acutlemou Commo-ners, Herren-Kollegiaten.) falls sie endlich Söhn«minder reichen Bürgerlichen sind, schlechtwegoommoners genant werden. Oder die Student«»leben aus der Universität nicht ganz auf eigeneKosten, sondern beziehen Stipendien, wo sie da»»Pensionäre tauch 8cliol-irs, Lxlriiritiouers,8ervitors) heißen. Alle zur Universität gehörigePersonen haben ihre besondre Kleidung, meistschwarze Mäntel mir vierekkigen Baretts. DieMediciner tragen gelb und rothe, die Studeutc«der Jurisprudenz blaue Verzierungen auf de«Mänteln; die Söhne der Pairs haben Mäntelmit, die Andern ohne Aermel. Die verschiedene»akademischen Grade haben wieder ihre besonder«Auszeichnungen. Ohne den vorgcschricbenen An-zug verläßt weder ein Lehrer noch ein Studentdas Hans. Der Uebersezzer.