Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
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stehenden Freunde. Sind sie gar Pensionäre ineinerlei Haus, so bringt Tageseinrichtung und Zu-fall Diejenigen, welche in ein vertrantes Verhältnistreten wollen, beständig zusammen, und eine Aehn-lickkeit der Gewohnheiten ruft ein noch engeres Bandhervor, als selbst Achnlichkeit der Neigungen.

Howard, des Pairs ältester und Johnson, desBürgerliche» jüngerer Sohn, verlassen die Schule,n gleichein Alter sie sind vertraute Freunde;wir wollen anuchmen sie beziehen dieselbe Universität.Aber Howard als Adelicher trit in das Trinitäts-Kollegium, Johnson bekamt seine Wohnung imEmanuel-Kollegium; der Kreis ihrer Bebauten wirdaiigeubliklich ein ganz verschiedener. Howard trinktvielleicht dann und wann einen Milchpunsch mit John-son; Johnson geht vielleicht hie und da mit Howardzu einem Wein; aber einen gemeinschaftlichen Zirkelhaben sie nicht, stehen in keinem regelmäßigen Um-gang mit einander. Das Herkommen begünstigtihren gegenseitigen Verkehr nicht länger; gleichesTreiben redet ihnen nicht länger ein, sie hättengleiche Neigungen. Ueberdies trit jezt zum ersten-mal die Verschiedenheit des Ranges sichtlich hervor.Nirgends sind die Abgrenzungen der Geburt unddes Vermögens so schwach gezogen, als in eineröffentlichen Schule, nirgends so breit und tief alsauf der Universität. Der innge Adliche wird dem»nigen Bürgerlichen plvzlich von der Seite gerissen:geht er ans, so trägt er ein besonderes Kostüm;