Druckschrift 
3 (1836)
Entstehung
Seite
8
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und den Stand der Religion in England als zusam-mengehörige Gegenstände betrachten.

Und zwar werde ich zuerst über die Erziehunghandeln, welche in der Regel nnsern höher» Klas-sen zu Theil wird. In dieser Beziehung, meinHerr, muß ich Ihre Nachsicht in meinem Kampf mitden Nationalvornrtheilen ansprechen, die das Haupt-hinderniß gegen ein praktischeres und edleres Er-zichnngsystem der vermögender» Jugend bilden.Scheinen meine Argumente anfangs gegen jene ehr-würdigen Fundativneu gerichtet zu sein, welche Sieso beredt vertheidigt haben, so werden Sic gleichwoinoch vor dem Schluß finden, daß ich gerade deshalbfür einen Freund des solchen Anstalten zu Grundliegenden Princips gelten muß, weil ich mich alsFeind seiner Misbrauchung zeige. Ihre Aufgabesei cs sich zu rcformiren, die unsrigc die Nothwen-Lrgkeit einer solchen Reform heranSzuheben.

Schütte Wasser schnell in ein Gefäß mit engemHals, so dringt wenig ein; schütte langsam undwenig ans einmal, so wird das Gefäß sich füllen."Dies Gleichniß braucht Quintilian um die Zwek-widrigkeit zu zeigen, wenn man die Kinder zn vielauf einmal lehren will. Aber Quintilian meintedeshalb nicht, man solle das Wasser tropfenweiseeingirsen, und jählings und für immer aufhören,sobald die Flüssigkeit den Boden des Gefäffes bedekt.Glrichwol streben wir heutigen Tags das Gefäß desmenschlichen Geistes auf leztere Weise zu füllen. Nur