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NeichthumS. Während der letzten paar Wochen war seinCharakter sehr gereift, und seine Intelligenz hatte fichnicht wenig erweitert. Er war nicht mehr ein Knabe; erwar ein Mann; er hatte für ein anderes Leben die Sorgeübernommen. So beschloß er denn, in die Stadt zu gehen,der fie sich näherten, und eine Stelle zu suchen, wo er sieBeide erhalten könnte. Sidney that es sehr leid, das jetzigenmherschweifende Leben anfzugeben; aber er mußte zuge-ben, daß das warme Wetter nicht ewig dauern könne, unddaß im Winter die Felder weniger lieblich seyn wurden.Daher gab er mit einem Seufzer den vernünftigen Vor-stellungen seines Bruders seine Zustimmung.
Sie betraten eines Mittags die schöne und belebteStadt-; und nachdem Philipp eine Wohnung auf-
gefunden, wo er den von dem Marsch des Tages erschöpf-ten Sidnei) zurückließ, ging er allein aus.
Nach seinem langen llmherstreifen hatte Philippwieder seine Freude und sein Wohlgefallen an den breiten,geschäftigen Straßen— den lustigen Läden — den Bewei-sen von Wohlhabenheit und Gewerbe. Er dachte, es müßteschlimm sehn, wenn er hier nicht einen Markt für dieGesundheit und das Herz eines Jünglings von sechzehnJahren fände. Er schleuderte langsam allein durch dieStraßen, bis seine Aufmerksamkeit gefesselt ward durcheinen kleinen Eckladen, über dessen Fenster eine Tafel mitder Inschrift hing!
„Vüreau für Ktellensuchende. — GegenseitigerVortheit."