„Mr. John Clumps Bureau, offen jede» Tag vonzehn bis vier Uhr. Commis, Diener, Arbeiter u. s. w.finden angemessene Stelle». Bedingungen billig, bil!. Dasälteste Büreau in der Stadt/'
„Gesucht werden: ein guter Koch. Ein Unter-gärtner."
Was Philipp suchte, war hier. Er trat ein und saheinen kurzen, fetten Mann mit einerBrille vor einem Pultfitzen und ausdie wohlgefüllten Blätter eines langen Regi-sters stieren.
„Sir," sagte Philipp, „ich wünschte eine Stellung;eS gilt mir gleich, was für eine."
„Eine halbe Krone für den Eintritt, Wenns Euchbeliebt. So ists recht. Jetzt zu den einzelnen Punkten.Hm!— Ihr seht nicht aus wie ein Diener!"
„Nein; ich wünschte einen Platz, wo mir meine Er-ziehung von Nutzen wäre. Ich kann lesen, schreiben, ver-stehe Latein und Französisch! kann zeichnen, verstehe Arith-metik und Algebra."
„Ganz Wohl; sehr feiner junger Man» — einneh-mendes Aeußere— (ein Windbeutel') trefflich gebildet;Famulus in einer Schule — he?"
„Was Ihr wollt."
„Zeugnisse?"
„Ich habe keine."
„Eh! keine!" und Mr. Clump sah Philipp scharf andurch seine Brille.
Philipp war auf die Frage vorbereitet und war schlau