Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
113
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in der Nacht fern und roth am Walde, die Feuer der Zi-gcuncrzelte lodern. Aber diese mieden sie, vermöge desmitalten Ammenmärchen eingesogensn Aberglaubens, sorg-fältig, und betrachteten sie mit geheimem Grausen! Welchehimmlische Dämmerungen sind diesem goldnen Monateigen! die Luft so glänzend heiter und rein, wenn derPurpur der Wolken allmälig erbleicht, und groß, rund,mit glänzender Glut der volle Mond aufsteigt, der dieserentzückenden JahrSzett eigen ist! Die Felder find grünerals während der Hitze des JuninS und Julius, sie habenwieder die llsppigkeit eines zweite» Frühlings, lind nochblühte, den Pfaden der Wanderer entlang, an den Heckendas gedrängte Gaißblatt die Winde glänzte in denFlechten der Gebüsche die zähe Haideblume lächelte aufdem grünen Rasen.

Und immer stießen sie am Abend, Feld für Feld, ansjene Kreise, welche die Kinder an so viele Zaubermärchsnerinnern, und die in diesem Monat häufig und frisch sind die Elfenringe! Sie dachten, die armen Knaben, csscheine gute Vorbedeutung, und bildeten sich halb ein,die Feen und Elfen beschützten sie, wie fic in der alten Zeitdie Verlassenen und Verstoßenen oft geschützt.

Sie vermieden die Hauptstraßen und alle Städte mitargwöhnischer Sorgfalt. Aber manchmal machten fie, de:Nahrung und Ruhe wegen, Halt in den obskuren Herber-gen eines zerstreuten Weilers; noch öfter aber zogen siceS vor, die einfache Nahrung, die sie sich unterwegs kauf-ten, unter einem dichten Baum oder an einem Bache zu