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unter der sie ein Obdach gesucht hatten. CS war, als obdie Natur selbst erbarmend ihren jungen Kummer anlä-chclte und zu ihnen sagte: „Grämt Euch nicht um dieTodte! ich, die unsterbliche, Ich will Eure Mutter seyn^"Als die spätere Nacht einbrach, krochen stein einewärmere Schlafstätte, die ihnen Schober von Heu, das, indiesem Sommer gemäht, noch würzig duftete, darbotcn-Am nächsten Morgen weckten die Vogel sie bei guter Zeit,und ste fühlten, daß wenigstens Freiheit sie, wohin sie zuwandern Lust hatten, begleitete.
Wer hat nicht in seinen Knabenjahreu die Wonnevon Freiheit und Abenteuern empfundeu — die Welt derWälder und Triften vor sich zu haben — dem Zwang ent-flohen zu sepn — zum erstenmal auf die eigenen Kräfteund Hülfsquellen angewiesen, die wilde, aber männlicheFreude der Unabhängigkeit zu kosten — den Crusoe zuspielen — in jeder Fußtapse einen Freitag zu ahnen —jedes Feld sich zu einer eigenen Insel zu träume» ? Ja,trotz ihrer Verlassenheit, ihres Verlusts, ihrer traurigenVergangenheit, ihrer freundlosen Zukunft, waren die Wai-sen glücklich — glücklich in ihrer Jugend — ihrer Frei-heit — ihrer Liebe — ihren Wanderungen in der köstlichenLuft des herrlichen Augusts, Manchmal stießen sie aufGruppen von Schnittern, die im Schatten der Hecken beiihrem Mittagsmahl weilten; und gesellig geworden durchdie Reise und kühn durch das Gefühl ihrer Rettung, tratensie zu ihnen und theilten das grobe Mahl mit der Begierdeder Ermüdung und der Jugend, Manchmal auch sahen fie
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