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verschiedenen Richtungen auf den Weg. Es war zehn Uhr,als sie sich wieder vereinigten; und dann war Alles, wassie von Nachrichten zusammengebracht, dieß, daß ein Knabe,auf den die Beschreibung Sidney'S paßte, mit einem jun-gen Mann in drei Gegenden der Stadt gesehen worden scy;zuletzt noch in der Vorstadt, ans der Straße nach den Manu-fakturdistrikten. Diese Nachrichten beruhigten Mr. Mortonin so weit, daß er die ihn mit Schauder erfüllende Furchtaufgab, welche seine Seele beschlichen hatte: Sidneymöchte sich ertränkt haben! denn Knaben ertränken sichwirklich manchmal! Die Beschreibung des jungen Mnnnestraf so auffallend zusammen mit dem Aeußern von Mr.Spencers Reisegefährte», daß er nicht zweifelte, es seyEiner und derselbe; und um so mehr bestärkte er sich indieser Ueberzeugung, als er sich erinnerte, ihn unter demPortikus mit einem blondhaarigen Kind gesehen zu haben, ,und noch mehr, als er sich der Aehnlichkeit mit Katharinenerinnerte, die ihm in der Kutsche ausgefallen, und derGrund gewesen war, daß er an Philipp^ie dessen Argwohnerregenden Fragen gerichtet. Das Räthsel war somit klar— Sidney war mit seinem Bruder geflohen. Jedoch konntein dieser Nacht Nichts weiter geschehen. Am nächsten Mor-gen sollten kräftige Maßregeln ergriffen werden; und alsder Morgen kam, brachte die Post folgende zwei Briefe auMr. Morton, der eine war von Arthur Beaufort.
„Sir,— nur durch eine ernste Krankheit bin ich ver-hindert worden, früher an Euch zu schreiben. Noch jetztkann ich kaum eine Feder halten; aber sobald meine