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Köpfe dem Wagenfcnster zugekehrt. Der blasse Gentlemanbetrachtete noch immer Philipp, bis dieser, den forschendenBlick des Reisegenoffen bemerkend, erröthete, und sich dieMütze wieder ins Gesicht rückte.
„Geht Ihr nach N-?" fragte der Gentleman
mit sanfter, schüchterner Stimme,
„Ja!"
„Ist es das erstemal, daß Ihr hinkommt?"
„Sir!" versetzte Philipp in einem Tone, welcherUeberraschung und Mißfallen über die Neugier seines Nach-bars verrteth.
„Verzeiht mir!" sagte der Gentleman zurückweichend;„aber Ihr erinnert mich an — an — eine Familie, die icheinmal in der Stadt kannte. Kennt Ihr die — die — dieMortons?"
Ein Mensch in Philipps Lage, der die Diener derGerechtigkeit auf der Ferse zu haben glaubte, (denn Gaw-trey hatte, aus besondern Gründen, seine Besorgnisse mehrverstärkt als beschwichtigt,) konnte wohl argwöhnisch sehn.Er antwortete daher kurz: „Ich bin in der Stadt ganzfremd," und drückte sich in die Ecke des Wagens, alswollte er ein Schläfchen machen. Ach! diese Antwort warauch eines von den vielen Hindernissen, die er selbst zwischensich und einem freundlicheren Geschick aufzuthürmen be-stimmt war.
Der Gentleman seufzte wieder und redete Nichtsmehr bis zum Schluß der Reise. Als die Kutsche vor demGasthaus hielt — demselben Gasthaus, wo früher die