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dann ein dünnes Bändchen heraus, das nach der Art wiedie Zeilen gedruckt waren, unverkennbare Poesie enthielt.
Der flotte Gentleman, der seit der Episode mit demSherry und Wasser sein GlaS auf das junge Frauenzim-mer gerichtet hatte, sagte jetzt mit einem freundlichen,etwas boshaften Lächeln: „Dieser junge Gentleman scheintsehr aufmerksam, Miß!"
„ES ist ein sehr guter junger Mann, Sir, und hatviele Aufmerksamkeit für mich."
„Nicht Euer Bruder, Miß — he?"
„La, Sir, — warum nicht?"
„Keine Familienähnlichkeit — ein ganz hübsch aus-sehender Junge! Aber Eure Augen und Euer Mund —ach, Miß!"
Die Miß wandte den Kopf weg und versetzte mit her-ausfordernder Lebhaftigkeit:
„Ich liebe die Komplimente gar nicht, Sir, aberder junge Mann ist nicht mein Bruder."
„Gin Schätzchen, — he? O pfui, Miß! Ha! Ha!"und der Adonis mit dem kastanienbraunen Backenbart stießPhilipp mit der einen Hand ans Knie, und mit der andernden blaffen Gentleman in die Nippen, der Letztere schauteauf mit vorwurfsvoller Miene; Philipp zog seine Beinezurück und stieß einen zornigen Ausruf aus.
„Nun, Sir, cs ist doch nichts Unrechtes um einSchätzchen, oder?"
„Nicht im Mindesten, Madame; ich rathe Euch viel-mehr, die Dosis zu verdoppeln. Man HSrt oft von zwei
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