Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
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da seh' Einer die Menschenliebe der Welt! Ihr ent-flieht einer Gefahr» einer Verfolgung, verkleidet Zhr,der Ihr Euch schuldlos glaubt Ich thue dasselbe, undIhr haltet mich für schuldhaft für einen Räuber, viel-leicht, wohl gar für einen Mörder! Ich will Euchsagen, was ich bin: ich bin ein Sohn FortunaS, ein Aben-teurer, ich lebe von meinem Witze wie die Poeten undAdvokaten und alle CharlatanS der Welt; ich bin einCharlatan, ein Chamäleon,Jeder spielt viele Rollen zuseiner Zeit." Ich spiele jede Rolle, bei der mir der großeBühnendirektor Herr Mammon meinen Unterhaltverspricht. Seyd Ihr zufrieden?"

Vielleicht," versetzte der Knabe traurig,wenn ichMehr von der Welt kenne, verstehe ich Euch besser. Son-derbar sonderbar, daß Ihr gerade unter allen Menschenin meiner Noth und Bedrängniß gütig und freundlich gegenmich gewesen!"

Gar nicht sonderbar. Fragt den Bettler, von Wemer die meisten Penny'S bekommt von der vornehmenLady in ihrem Wagen von dem Stutzer, der nach Lauäe Ouloxne düstet? Pah! die Leute, die selbst am näch-sten daran sind, Bettler zu werden, fristen dem Bettlerdas Leben. Ihr wäret freundlos, und der Mann, demalle Welt feind ist, schützt Euch. Das ist der Lauf derWelt, Sir der Lauf der Welt. Kommt, eßt, so langIhr könnt; über ein Jahr von heute habt Ihr vielleichtkein Roastbeef zu Eurem Brod!"

So kauend und philosophirend zu gleicher Zeit