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— da seh' Einer die Menschenliebe der Welt! Ihr ent-flieht einer Gefahr» einer Verfolgung, verkleidet — Zhr,der Ihr Euch schuldlos glaubt — Ich thue dasselbe, undIhr haltet mich für schuldhaft — für einen Räuber, viel-leicht, — wohl gar für einen Mörder! Ich will Euchsagen, was ich bin: ich bin ein Sohn FortunaS, ein Aben-teurer, ich lebe von meinem Witze — wie die Poeten undAdvokaten und alle CharlatanS der Welt; ich bin einCharlatan, ein Chamäleon, „Jeder spielt viele Rollen zuseiner Zeit." Ich spiele jede Rolle, bei der mir der großeBühnendirektor — Herr Mammon — meinen Unterhaltverspricht. Seyd Ihr zufrieden?"
„Vielleicht," versetzte der Knabe traurig, „wenn ichMehr von der Welt kenne, verstehe ich Euch besser. Son-derbar— sonderbar, daß Ihr gerade unter allen Menschenin meiner Noth und Bedrängniß gütig und freundlich gegenmich gewesen!"
„Gar nicht sonderbar. Fragt den Bettler, von Wemer die meisten Penny'S bekommt — von der vornehmenLady in ihrem Wagen — von dem Stutzer, der nach Lauäe Ouloxne düstet? Pah! die Leute, die selbst am näch-sten daran sind, Bettler zu werden, fristen dem Bettlerdas Leben. Ihr wäret freundlos, und der Mann, demalle Welt feind ist, schützt Euch. Das ist der Lauf derWelt, Sir — der Lauf der Welt. Kommt, eßt, so langIhr könnt; über ein Jahr von heute habt Ihr vielleichtkein Roastbeef zu Eurem Brod!"
So kauend und philosophirend zu gleicher Zeit