Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
76
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Marmelade, Martha!" wiederholte der Oheim ge-bieterisch.

Syrup!" wiederholte die Tante.

Marmelade!" sage ich.

Syrup! hört Ihr! Martha hat überhaupt keineMarmelade zu geben."

Der Gatte konnte dagegen Nichts mehr sagen.

Gute Nacht, Sidney; das ist ein guter Junge; gehund küsse Deine Tante und mach' ihr Deinen Knir: undtch sage Dir, Junge, bekümmre Dich nicht um die Plage-geister. Ich will morgen ein Wort mit ihnen sprechen;Niemand in meinem Hause soll Dir unfreundlich begegnen!"

Sidnep murmelte Etwas und ging schüchtern aufMrS. Morton zu. Seine Miene, so sanft und unterwürfig,seine Augen roll Thränen, sein hübscher Mund, der, selbststumm, so beredt für ihn sprach, seine Bereitwilligkeit zuverzeihen, und sein Wunsch Verzeihung zu erhaltenhätten wohl manches härtere Herz als daS der MrS. Mor-ton erweichen können. Aber in diesem herrschte etwasAergereS als Härte: Vorurlheil und verwundete Eitelkeit Muttereitelkeck. Der Contrast zwischen ihm und ihreneignen rohen, plumpen Kindern nagte an ihr und machtesie im Geist mit den Zähnen knirichen.

Gib Acht, Kind, tritt mir nicht auf den Rock, Dubist so ltnkiich; sag Dein Gebet her, und wirf die Bett-decke nicht herab; ich mag die schmutzigen Kinder nichtleiden!"