Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
55
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mit herablassenden Ermahnungen zur Dankbarkeit anPhilipp, erbitterte den Knaben dermaßen, daß Mr. Black-well äußerst froh war, mit heiler Haut aus dem Hanse zukommen. Jedoch vernachläßigte er den formelleren Theilseines Auftrags nicht, sondern setzte sich sogleich in Unter-handlung mit einem fashlonabeln Leichenbesorger, und gabBefehle zu einem sehr stattlichen Leichenbegängniß. Nachdem Leichenbegängniß, dachte er, werde Philipp in einemminder aufgeregten GcmüthSzustand sepn, und geneigter,Vernunft anzunehmen; daher verschob er eine zweite Be-sprechung mit dem Waisen bis nach diesem, und benach-richtigte inzwischen Mr. Beaufort in einem Briefe, daßer seinen Instruktionen nachgekommen; die Befehle fürbas Leichenbegängniß sehen gegeben; aber Mr. PhilippBeauforts Gemüth sey dermalen etwas verstört, und der-selbe könne im Augenblick die Plane für die Zukunft,welche Mr. Beaufort ihm vorgeschlagcn, nicht mit Ruheerörtern. Er zweifle jedoch nicht, daß bei einer zweitenBesprechung Alles werde in Ordnung gebracht werden ge-mäß den Wünschen, welche sein Auftraggeber ihm so edel-müthig erklärt habe. Mr. Beauforts Gewissen war somit,was diesen Punkt betraf, beruhigt.

Es war ein dumpfer, trüber, drückender Morgen,an welchem die irdischen Neste von Katharine Mortondem Grabe übergeben wurden. Mit den Vorbereitungendes Leichenbegängnisses befaßte sich Philipp nicht; erfragte gar nicht, auf Wessen Befehl all der Pomp mitstummen Trauerleuten, Kutschen, schwarzen Federn und