Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
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schlaff und leblos bleibt wie eins Flagge am Mast währendder Ruhe der glücklichen Tage, aber flattert und flaggt undschwillt wenn der Sturm weht, und die Woge sich hebt,dachte, während sein Sohn in Gefahr schwebte, mit sehrlebhafter und bittrer Reue an den Zustand der Mortons.Weit entfernt, daß seine Angst um Arthur alle seine Sorgeausschließlich in Anspruch genommen hätte, steigerte sienur noch sein Mitleid mit den Waisen; denn manche Leutewerden fromm und gut, wenn sie sich einbilden ein unmit-telbares Interesse zu haben, den Himmel zu versöhnenund zu begünstigen. Am Morgen nach Arthurs Unfall, ließer Mr. Blackwell holen. Er beauftragte ihn, dafür zu sor-gen, daß Katharinens Leichenbegängniß mit aller gebüh-renden Sorge und Aufmerksamkeit veranstaltet werde; ertrug ihm auf, eine Besprechung mit Philipp zu suchen,den Jüngling von Mr. Beauforts guten und freundschaft-lichen Gesinnungen gegen ihn zu versichern, und ihmanzubiete», man wolle seine Absichten in Betreff jederBildungslaufbahn, die er wählen, jedes Berufs, zu demer sich entschließen würde, unterstützen und fördern; under forderte den Advokaten ernstlich auf, all seinen Taktund all sein Zartgefühl aufzubietcn bei der Unterhandlungmit einem so stolzen und feurigen Charakter. Aber Mr.Blackwell hatte eben keinen Takt und kein Zartgefühl auf-zubieten; er begab sich in das Trauerhaus, drängte sich mitGewalt zu Philipp, und gleich der Anfang seiner Rede,welcher eine Lobpreisung des außerordentlichen EdelmuihSund Wohlwollens seines Auftraggebers enthielt, vermischt