Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
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Hat Jemand gerufen, Gentlemen?" sagte eine wei-nerliche Stimme an der Thüre, und die Wärterin streckteden Kopf herein.

Ja ja Ihr könnt hereinkommen," sagte Beau-fort, in namenloser, feiger Angst sich schüttelnd; aberPhilipp war an die Thüre geeilt, und sagte nach einemBlick aus die Wärterin:

Sie ist eine Fremde! seht, eine Fremde! DerSohn hat jetzt seinen Posten eingenommen. Fort, Weib!"Und er drängte ste weg und schob den Riegel der Thüre vor.

Und dann sah ihn, wie eS zuvor seinen Gesellschafterwider Willen angeblickt hatte, ruhig und heilig dasAntlitz des friedlichen Leichnams an. Er brach in Thränenaus und fiel auf die Kniee so nahe bei Beaufort, daß erihn berührte; er hob die schwere Hand empor und bedecktesie mit brennenden Küssen.

Mutter! Mutter! verlaß mich nicht! wach' auf!lächle noch einmal Deinem Sohn zu! Ich hätte Dir gernGeldfgebracht, aber dann hätte ich Dich nicht um DeinenSegen bitten können; jetzt bitte ich Dich um ihn!"

Wenn ich nur gewußt hätte wenn Ihr mir nurgeschrieben hättet, mein lieber junger Gentleman abermeine Anerbietungen wurden abgelehnt, und"

Anerbietungen einer MiethlingSpenflon ihr, ihr,für welche mein Vater sein Herzblut hätte in Gold auS-münzen lassen! Meines Vaters Weibe! seinem Wei-be! Anerbietungen!"

Er stand Plötzlich auf, kreuzte seine Arme, und