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dem Bett zu kommen. Täuschte ihn sei» Ohr ? hatte dieTobte eine Stimme gefunden? Er fuhr aufnn tödtlicherAngst, und sah sich gegenüber das gelbfahle Gesicht Phi-lipp Mortons; der Sohn der Leiche war an die Stelle desSohns des Lebenden getreten! das trübe, einsame Lichtfiel auf dies Angesicht. Hier schien alle der Jugend eigen-thümliche Blüthe und Frische zerstört! Auf diesen verzerr-ten Zügen spielte all die entsetzliche Macht und der stiereAusdruck vorzeitiger Leidenschaften — Wuty, Jammer,Haß, Verzweiflung. Schrecklich ist eS, auf dem Gesichteines Knaben den Sturm und das Gewitter zu sehen, dienur das starke Herz des Mannes heimsuchen sollten!
„Sie ist todt — todt! und in Eurer Gegenwart!"brüllte Philipp, seine Augen wild auf den zusammenfin-kenden Oheim heftend; „todt vor Sorge, vielleicht vorHunger! Und Ihr seyd gekommen, um Euer Werk zubetrachten!"
„Wahrlich," sagte Beaufort bittend, „ich bin ebenerst gekommen; ich wußte nicht, daß sie krank gewesen,oder in Dürftigkeit, ans meine Ehre. Es ist Alles ein —ein — Mißverständuiß; ich — ich — kam und suchte den
— den — einen Andern —"
„So kamtJhr also nicht, um ihr Hülfe zu bringen?"sagte Philipp sehr ruhig. „Ihr hattet nicht gehört vonihrem Leiden und ihrer Bedrängniß und flöget dann hie-her in der Hoffnung, daß es noch Zeit sey, sie zu retten?
— das thatet Ihr nicht? — wie konnte ich auch dasglauben?"
... Lch.—». --