Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
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dem Bett zu kommen. Täuschte ihn sei» Ohr ? hatte dieTobte eine Stimme gefunden? Er fuhr aufnn tödtlicherAngst, und sah sich gegenüber das gelbfahle Gesicht Phi-lipp Mortons; der Sohn der Leiche war an die Stelle desSohns des Lebenden getreten! das trübe, einsame Lichtfiel auf dies Angesicht. Hier schien alle der Jugend eigen-thümliche Blüthe und Frische zerstört! Auf diesen verzerr-ten Zügen spielte all die entsetzliche Macht und der stiereAusdruck vorzeitiger Leidenschaften Wuty, Jammer,Haß, Verzweiflung. Schrecklich ist eS, auf dem Gesichteines Knaben den Sturm und das Gewitter zu sehen, dienur das starke Herz des Mannes heimsuchen sollten!

Sie ist todt todt! und in Eurer Gegenwart!"brüllte Philipp, seine Augen wild auf den zusammenfin-kenden Oheim heftend;todt vor Sorge, vielleicht vorHunger! Und Ihr seyd gekommen, um Euer Werk zubetrachten!"

Wahrlich," sagte Beaufort bittend,ich bin ebenerst gekommen; ich wußte nicht, daß sie krank gewesen,oder in Dürftigkeit, ans meine Ehre. Es ist Alles einein Mißverständuiß; ich ich kam und suchte den

den einen Andern"

So kamtJhr also nicht, um ihr Hülfe zu bringen?"sagte Philipp sehr ruhig.Ihr hattet nicht gehört vonihrem Leiden und ihrer Bedrängniß und flöget dann hie-her in der Hoffnung, daß es noch Zeit sey, sie zu retten?

das thatet Ihr nicht? wie konnte ich auch dasglauben?"

... Lch.». --