Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
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Beaufort mit wilder, entschlossener Miene gegenüber tre-tend, sagte er:

Hört mich an, Ihr habt den Reichthum, den ichvon meiner Wiege an als mein Erbe zu betrachten gewöhntwurde. Ich habe mit diesen meinen Händen umS Brodgearbeitet, und nie geklagt, außer in meinem Herzen undmeiner Seele. Ich habe Euch nie gehaßt. Euch nie geflucht so sehr Ihr ein Räuber seyd ja, ein Räuber! Dennselbst wenn es keine Heirath gewesen wäre außer vor Gott,so war doch weder meines Vaters, noch der Natur, nochdes Himmels Meinung und Wille, daß Ihr Alles an Euchraffen solltet, und daß den Ansprüchen der zärtlichen Liebeund des Bluts Nichts gebühre. Gr war nicht weniger»nein Vater, wenn auch die Kirche sich nicht für mich aus-sprach. Plünderer der Waisen und Verächter menschlicherLiebe, Ihr seyd nicht weniger ein Räuber, wenn auch dasGesetz Euch schützt, und die Menschen Euch ehrlich nen-nen! Aber ich haßte Euch darum nicht. Jetzt, im Ange-sicht meiner todten Mutter gestorben fern von ihrenbeiden Söhnen jetzt verabscheue und verfluche ich Euch.Zhr mögt Euch sicher dünken, wenn Ihr dies Zimmerverlaßt, sicher; und vor meinem Haß mögt Ihr es seyn;ober täuscht Euch nicht! Der Fluch der Wittwe und desWaisen wird Euch verfolgen wird sich an Euch und dieEurigen klammern wird an Euerm Herzen nagen mit-ten in seinem Glanz wird an dem Erbe Eures Sohnskleben! Es wird noch ein Sterbebett kommen, an welchemIhr das Gespenst von ihr, die jetzt so friedlich daliegt,Bulwer'o Romane. LXXXIX. 4