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zimmerS links, durch welche Beaufort zwei weibliche Ge-stalten wahrnahm. Die eine — es war das gutherzigeDienstmädchen — saß auf einem Stuhl und weinte bitter-lich; die Andre, eine gemiethete Wärterin, am erstenund letzten Tag ihres Dienstes, steckte ihren schmutzigenShawl loS, ehe sie sich hinlegte, ein Nickerchen zu thun.Sie wandte ihr leeres, gleichgültiges Gesicht nach denbeiden Männern, nahm ein schmerzliches Lächeln an, undschloß, wie schicklich war, die Thüre.
„Wo sind wir, Arthur, sage ich?" wiederholte Mr.Beaufort.
Arthur nahm seines Vaters Hand — zog ihn in einZimmer rechts — nahm die Kerze, stellte sie auf einenkleinen Tisch neben einem Bett, und sagte: „Hier, Sir —in der Gegenwart des Todes!"
Mr. Beaufort warf einen hastigen und scheuen Blickauf das stille, abgefallene, friedliche Antlitz vor seinenAugen, und erkannte auf diesen Blick die Züge der ver-lassenen und versäumten, der einst angebeteten Katharine.
„Ja — sie, die Euer Bruder so liebte — die Mutterseiner Kinder — starb in diesem schmutzigen Zimmer, undfern von ihren Söhnen, in Armuth, in Kummer — starbam gebrochnen Herzen! War das recht, Vater? HabtIhr hier Nichts zu bereuen?"
Voll Entsetzen und Gewissensangst sank der weltlicheMann auf einen Stuhl neben dem Bett, und bedeckte sichdas Gesicht mit den Händen.
„Ja," fuhr Arthur beinah bitter fort — „ja, wir,