Druckschrift 
2 (1841)
Entstehung
Seite
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Hm," sagte Mr. PlaSkwith;Ihr habt ein lange«Tagewerk gehabt; aber ich denke, e« wird eine Woche er-fordern, bis Alles fertig ist."

Ich soll morgen früh wieder kommen, Sir, in zweiweitern Tagen wir» das Geschäft beendigt sepn."

Da ist ein Brief für Euch!" rief MrS. PlaSkwith.Ihr seyd mir die Auslage schuldig!"

EinBrief!" Es waren nicht seiner Mutter Schrist-züge es war eine fremde Hand er rang nach Athem,indem er das Siegel erbrach. Es war der Brief des Arztes.

Seine Mutter war denn krank sterbend viel-leicht der nothwendigsten Bedürfnisse entbehrend. Siehätte ihm gern ihre Krankheit und Armuth verheimlicht.Seine Unruhe und Angst steigerte die letztere bis zur wirk-lichen Noth; er stieß einen Schrei aus, der durch denLaden gellte, und stürzte auf Mr. PlaSkwith zu.

Sir! Sir! meine Mutter ist sterbend; Sie ist arm,arm vielleicht verhungernd! Geld! Geld! leiht mirGeld! zehn Pfund! fünf! Ich will Euch meinLeben lang umsonst arbeiten, aber leiht mir das Geld!"

Lirum, larum!" sagte MrS. Plaskwirth, ihren Gat-ten anstoßend.Ich Hab' Euch gesagt, was herauskom-men werde. Das nächstemal wird es heißen: das Geldoder das Leben!"

Philipp hörte oder beachtete diese Rede nicht, sondernblieb dicht vor dem Buchhändler stehen, die Hände gefal-tet, wilde Ungeduld in seinem Auge. Mr. PlaSkwith,etwas verdutzt, blieb stumm.