lustiger, mögen sie nun dem Himmel oder der Hölle zugerichtet seyn.
Arthur Beaufort, der junge Erbe, befand sich inseines Vaters Hause. Gr kam frisch von Orford, wo erschon die Entdeckung gemacht hatte, daß Gelehrsamkeitnicht besser ist als Haus und Land. Seit sich ihm dieneuen Aussichten eröffnet, war Arthur Beaufort sehr ver-ändert. Von Natur arbeitsliebend und klug würde er, wärenseine Vermögensverhältniffe so geblieben, wie sie vor sei-nes OheimS Tode waren, wahrscheinlich ein fleißiger undausgezeichneter Mann geworden seyn. Aber obwohl seineTalente gut waren, besaß er doch nicht jenen rastlosenDrang und Eifer, welcher dem Genius eignet — und oftnicht nur sein Ruhm, sondern sein Fluch ist. Der gvldneZauberstab machte seine Kräfte aufleinmal in Schlaf sinken.Gutmüthig bis zum Fehlerhaften und etwas schwankendin seinem Charakter nahm er daS Benehmen und das Ge-setzbuch der reichen, jungen Müßiggänger an, welche imCollegium seine Genossen waren. Er wurde wie sie sorg-los, ein Freund von Vergnügungen und ausgelassenemLeben. Diese Veränderung, nachtheilig für seinen Geist,wirkte vortheilhaft auf sein Aeußeres. Es war eine Ver-änderung, die nothwendig den Frauen gefallen mußte, undam meisten unter allen Frauen seiner Mutter. Mrs. Beau-fort war eine Dame von hoher Geburt, und Robert, alser sie heirathete, hatte Viel von dem Einfluß ihrer Ver-wandten gehofft; aber ein Wechsel im Ministerium hatteihre Verwandten aus dem Besitz der Macht verdrängt;