Druckschrift 
2 (1840)
Entstehung
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machen ihn morgen zu einem Hohlkopf Hat er uns zwei-mal seine Späßchen vorgeleiert, so werfen wir ihm dieThnre vor der Nase zu, und lassen uns statt von ihmvon den Prager Musikanten nach Tische aufspielen/'

„Inzwischen," bemerkte kwdolphin, „lassen sichdoch nur die Poeten so von den Vornehmen bei der Nasefuhren. Kein Prosaiker von wirklichem Talent gibt sich soabgeschmackt."

„Und woher kommt das?" fragte Saville.

„Weil die Poeten," antwortete der philosophirendeGvdolphin, „mehr zu den Frauen als zu den Männernreden, und unmerklich die Schwächen Derer annehmen,an welche sie sich zu wenden pflegen. Ein Poet, dessenVerse zum Entzücke» der Frauen gereichen, wird, sobaldwir seinen Charakter zergliedern, jederzeit gar sehr einemWeibe ähneln."

„Tu magst die Poeten nicht, Godolphin."

„Ihr alter Ruhm ist von ihnen gewichen, das heißtweniger von ihren Blattseiten, als ans ihren Gemüthern.Wir haben eine Fülle von herrlichen Poeten, aber wiewenige Poesie haben wir. die aus einer großen Seele ge-flossen wäre!"

Hier öffnete sich die Thür, ein Herr Elvssvn wardgemeldet, und hcreinirat ein kleiner, süßlicher, sauber ge-kleideter Mann; ein Prachteremplar von einem Anwaltoder Hansagenten.

„Ah, sieh da, Gloffon!" sagte Saville mit einigerLebhaftigkeit — „setzen Sic sich, wcrther Sir — setzen