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2 (1840)
Entstehung
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Geschmack war Einfachheit, und in dieser zeigte er seinenGeschmack, Auf Rennbahnen erschien er selten, und aufdie Jagd ging er nie, obwohl er vollkommen Meister inden Berechnungen der ersteren, und hinsichtlich der zweitenein eben so guter Schütz, als trefflicher Reiter war. Sovermied er in seiner Kleidung, während er jederzeit daswählte, was ihm am besten stand, durch Geringschätzungvon ängstlicher Genauigkeit jeglichen Anflug von Gecken-haftigkeit, Nicht legte er Werth ans die Vollkommenheitseines Stiefels, und sah eS ohne Seufzen, wenn in seinenRock sich eine unmoderne Falte gelegt hatte; dennochräumten die Auserlesensten seiner Zeit ein, daß Keinerim 'laut enswmbl«? moderner als Savillc seyn könnte;denn während Saville durch andere Mittel als durchKleidung für sich cinznnehmen wußte, ward er in seinerKleidung für Niemanden anstößig. Indem er es sorglichvermied, als anerkannter Witzkopf oder allgemeiner Spre-cher aufzutreten, gab er sich doch witzig, verschlagen undwortreich gegen die Wenigen, zu denen er redete, odermit denen er umging; und obwohl er jegliches Anerbietenzu öffentlichem Amte abwies, war er doch in die ernsterenAngelegenheiten, von welchen die Zeit bewegt ward, hin-länglich eingeweiht, um selbst denjenigen, die am ge-nauesten mit denselben bekannt waren, Glauben an seineSachkunde und seine Talente einzuflößen.

Aber er war arm geboren, und hatte doch beinahedreißig Jahre lang wie ei» reicher Mann gelebt! Worinbestand dies seiuGeheimuiß? — darin, daß er auf Kosten