Druckschrift 
6 (1836)
Entstehung
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großer Noth zu erretten. Er ändert nun seinenPlan, und was er als Gelehrter begonnen, voll-zieht er als Held.

Er läßt die Kriegsschiffe unter Segel gehen undbegibt sich an Bord, um nicht blos Retina, sondernunzähligen Menschen, denn die Küste war ihrerangenehmen Lage wegen sehr bevölkert Hülfe zubringen. Er eilt dahin, von wo Andere fliehen, undsteuert gerades Weges der Gefahr zu, so furchtlos,daß er alle Begebenheiten und Gestaltungen derUnglückssccne, wie er sie wahrnahm, diktirte undaufzeichnen ließ.

Schon fiel Asche auf die Fahrzeuge, heißer unddichter, je näher man kam; mm auch Bimsstein,und schwarze ausgebrannte, vom Feuer geborsteneSteine. Jetzt machten eine plötzliche Untiefe, Und derAuswurf des Berges, die Küste unzugänglich. Erbesann sich einen Augenblick, ob er zurücksegeln sollte,bald aber sagte er zu dem Steuermann, der ihmDieses anrieth:Mt dem Tapfcrn ist das Glück,fahre zu, Pomponianus." Dicß war zu Stabiäan der entgegengesetzten Seite der Bai, welche dasMeer in dem sich allmälig umschwingenden Uferbildet. Ungeachtet dort die Gefahr noch nicht sehrnahe, war sie doch vor Augen, und falls sie wuchs,nahe genug; er hatte daher sein Gepäck an Bordbringen lassen, zur Flucht entschlossen, sobald sichder widrige Wind gelegt hätte. Sobald mein Oheim,dem dieser Wind sehr günstig war, gelandet hat,